Nachhaltigkeit im Coachingprozess

ProDialog ist sehr darauf bedacht, dass der Coaching-Prozess nachhaltigen Erfolg aufweist. Deshalb wird jeder Prozess mit nachfolgenden Fragen und Antworten begleitet:

Wie kann der Erfolg während des Coaching-Prozesses und nach Abschluss des Coachings gesichert werden?
Die bestmöglichste Nachhaltigkeit, sprich Erfolgskontrolle, ist nur durch eine klare Überprüfung der verschiedenen Abschnitten bzw. Phasen über den gesamten Beratungsprozess hinweg gewährleistet.
In jedem Abschnitt des Coaching-Prozesses werden sich ergänzende verlaufsorientierte Werkzeuge/Tools eingesetzt. Die Ausrichtung liegt auf Aufdecken von Mustern, Gewinnung grundlegender Erkenntnisse (z.B. Glaubenssätze, Einstellungen, Bezüge, Rollen), sowie in Verhaltensänderungen und/oder in konkreten Handlungsschritten.

Können die im Coaching-Prozess gewonnen Erkenntnisse des Klienten wirkungsvoll in den Alltag transferiert werden?
Die Ziele des Klienten – evtl. unter Einbeziehung der Unternehmensziele – sollen alltagstauglich, praxisnah und zeitnah umgesetzt werden. Eine Integration in den Alltag über Transfercoaching ist das deutliche Signal, dass der Coaching-Prozess erfolgreich verlaufen ist. Bei gelungener Motivation des Klienten hat er evtl. sogar Vorbildcharakter, um andere Personen in seinem Umfeld ebenfalls für Veränderungen zu begeistern und sich von alten Gewohnheitsmustern zu verabschieden.

Welche quantifizierbaren Indikatoren als bewertbare Kontrolle können im Coaching-Prozess angewendet werden?
Für den einzelnen Klienten sind in der Regel die Lösung eines Konfliktes oder die Erreichung einer besseren Lebensqualität bzw. Zufriedenheit quantifizierbare Kontroll-Indikatoren. Messbare Indikatoren von Unternehmen sind z.B. Kundenzufriedenheit, Optimierung von Prozessabläufen, Verbesserung des Informationsflusses, geringere Fehlerquoten oder Fehlzeiten oder Umsatzerhöhung.

Fazit
Investitionen in Coaching-Maßnahmen zahlen sich dann aus, wenn der Klient längerfristig am Lernen und entsprechender Veränderung interessiert und motiviert ist. Selbstmanagementqualitäten, Lernwille und Eigenverantwortung des Klienten werden hin zu einer stimmigen Zukunftsgestaltung gesteigert. Somit kann eine verantwortliche, umfassende Bedeutung im Alltagstransfer hinsichtlich sich selbst, dem Umfeld und des Unternehmenskontextes eingenommen werden.
Dabei ist immer entscheidend, ob die gewonnenen Erkenntnisse nicht nur der Fremdsteuerung über den Coach, den Auftraggeber oder das Umfeld unterliegen, sondern vor allem der Klient selbst sich einer gründlichen Selbststeuerung unterzieht. D.h. die neuen Erkenntnisse sollten von ihm nicht nur kognitiv verstanden, sondern bewusst geübt und dann verinnerlicht und integriert sein, da der Klient ggf. bei seinem Umfeld/Kollegen/Vorgesetzten zunächst auf Widerstand stoßen kann, denn … – Veränderungen mögen zunächst die Wenigsten gerne.
Last but not least ist maßgeblich mit entscheidend, ob ein Coaching-Prozess sich wirklich rechnet, dass das Verhältnis zwischen Coach und Klient vertrauensvoll ist. Der Zugang des Coachs zum Klienten ist eine absolut notwendige Voraussetzung hin zum individuellen Erfolg, dem Erfolg des Umfeldes des Klienten und entsprechend des Unternehmens.

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