Burnout

Der Burnout-Gefahr wirkungsvoll vorbeugen

Fast 10 % der Fehltage in 2019 gingen auf das Konto von Stress und seelischen Erkrankungen. Das braucht nicht so zu bleiben. 4 Tipps, wie Sie bewusst aktiv Ihr Burnout-Risiko minimieren...

Vorbeugung ist alles 

Damit Sie gesundheitlich unter Leistungs-/ und Erwartungsdruck durch berufliche Anforderungen, möglichst physisch und mental stabil bleiben, sollten Sie konsequent folgende Tipps in Ihrem Alltag anwenden:

Finden Sie Ihren inneren gedanklichen Kraftplatz und schaffen sich dadurch Freiraum

Mentaltraining kostet nichts, außer etwas Zeit und Übung.Egal, ob Sie am Arbeitsplatz sind, sich in eine ruhige Ecke zurückziehen oder auch zu Hause sind: Diesen Tipp können Sie jederzeit in die Tat umsetzen.

Erinnern Sie sich an einen Ort, den Sie in Ihrem Leben als erholsam, regenerierend, Kraft bringend erlebt haben. Tauchen Sie gedanklich in diese Erinnerung ein. Wandern Sie gedanklich an diesen individuellen, für Sie wichtigen und erholsamen Ort. Erleben Sie ihn in Ihrer inneren Vorstellung und lauschen Sie entspannt mit allen Sinnen.in sich hinein. Wie schaut es dort aus? Blicken Sie sich um? Was hören Sie? Was riechen Sie dort? Welche angenehmen Gefühle entstehen in Ihnen in der Rückerinnerung? Wie fühlt sich Ihr Körper dabei an? 

Wann immer Sie wollen können Sie für einen Moment in Ihrer Vorstellung Ihren individuellen Kraftplatz besuchen und neue Kraft für Ihren weiteren Alltag tanken.

Loben Sie sich selbst häufiger

Warten Sie nicht darauf, dass andere Sie für Ihre Taten loben. Das macht abhängig und Sie werden öfters enttäuscht. Tun Sie es selbst. Wann auch immer Sie kleinere oder größere Erfolge verbuchen können: Klopfen Sie sich auf die Schulter und schätzen Sie Ihr Engagement. Das ist genug.

Finden Sie inneren Abstand zum äußeren Geschehen

Statt müssen lieber wollen und dürfen. Ganz klar, äußere Berge an Arbeit, Papierstapel auf dem Schreibtisch oder eine unendliche mail-Flut bewirken Unwohlsein bis hin zum Gefühl den Überblick zu verlieren. Da entstehen oft Worte wie: „Ich muss jetzt unbedingt noch…“ Wissen über Zeitmanagement und Selbstorganisation sind das eine, eine förderliche entlastendere innere Einstellung ist das andere hin zu einem freudvolleren Alltag. Wie hilfreich ist es sich zu vergegenwärtigen, dass Sie einen Job haben, dass Sie keine Langeweile haben, dass man Sie braucht. So entstehen eher Worte wie: „Ich darf….“ und „Ich möchte…“ 

Lassen Sie äußeren „Ballast“ los und setzen Sie Grenzen  

Werfen Sie hinderliche Gedanken der Überforderung über Bord. Erkennen Sie, dass nur ein selbstbewusster Mensch mit eigener Identität in Verantwortung entscheiden kann, wann und wem gegenüber er in welchem Umfang seine Arbeit verrichtet. Überprüfen Sie immer wieder, wann Sie Manipulationsversuchen von anderen auf den Leim gehen und dadurch Ihr „Helfersyndrom“ aktiviert wird. Achten Sie darauf, immer wieder einen guten inneren Abstand zu den äußeren Umständen und Ihr Gegenüber zu bekommen. Dann entscheiden Sie. Egal, ob Sie klassischer Mitarbeiter, Mittelmanager oder Geschäftsführer sind.